Nach den ersten vier Spieltagen in der Handball Bundesliga Frauen (HBF) steigt die Sport-Union Neckarsulm am Samstagabend in der zweiten Runde nun auch in den DHB-Pokal ein. Beim Drittligisten HSG DJK Marpingen – SC Alsweiler geht es für die Neckarsulmerinnen nach der knappen Niederlage in Metzingen direkt weiter.

Für die Sport-Union ist die Partie bei den sogenannten Moskitos als Erstligisten definitiv eine Pflichtaufgabe. Auch wenn der Pokal bekanntlich seine eigenen Gesetze hat und die niederklassigen Teams in der Außenseiterrolle immer wieder auch in solchen Duellen über sich hinaus wachsen, muss das Team von Trainerin Tanja Logvin die Aufgabe souverän lösen. „Das ist eine Pflichtaufgabe, da gibt es bei allem Respekt keine Diskussion. Einmal ohne wirkliche Spielvorbereitung reinzugehen, bringt die Mädels auf ein anderes Niveau. Das soll nicht überheblich sein. Wir wollen im DHB-Pokal weit kommen und mit diesem Spiel sehr gut in den Wettbewerb starten.“, erklärt Trainerin Tanja Logvin vor dem Duell im Saarland.

Dabei kann ihr Team trotz knapper Niederlage im Derby bei den TusSies Metzingen mit viel Selbstvertrauen die Auswärtsfahrt antreten. Trotz Mini-Kader verpasst die Sport-Union nämlich bei den TusSies nur knapp den ersten Sieg der Vereinsgeschichte und bekommt im Anschluss viel Anerkennung für die gezeigte. Leistung. Deutlich wichtiger als Anerkennung sind allerdings die Punkte, weshalb der DHB-Pokal vor der anstehenden Länderspielpause als Vorbereitung auf das kommende Heimspiel gegen Blomberg-Lippe dient.

Für den Gegner aus Marpingen läuft es nach dem Saisonstart in der 3. Liga noch nicht rund und die Moskitos können im DHB-Pokal vor den eigenen Zuschauern völlig ohne Druck aufspielen. Mit 0:8 Punkten und einer Tordifferenz von -31 steht Marpingen am Tabellenende der Staffel E und kämpft dort hauptsächlich um den Klassenerhalt.

Einen Livestream zur Partie bieten die Gastgeberinnen für die zweite Pokalrunde nicht an, das Spiel kann jedoch mit allen Zwischenergebnissen und Statistiken unter www.hbf-info.de im Liveticker verfolgt werden.

Foto: Tobias Baur