Erstes Auswärtsspiel: Sport-Union bei Aufsteiger Halle-Neustadt gefordert
Die Sport-Union Neckarsulm steht am morgigen Samstag vor ihrer ersten Auswärtsaufgabe in der neuen Saison der Alsco Handball Bundesliga Frauen. Um 19:00 Uhr gastiert die Mannschaft von Trainer Thomas Zeitz beim Aufsteiger SV Union Halle-Neustadt in der SWH.arena. Nach dem Saisonauftakt in eigener Halle möchte die SUN nun auch in fremder Umgebung die ersten Punkte sammeln und sich vor allem im eigenen Spiel weiter stabilisieren.
Die Wildcats aus Halle haben sich nach ihrem direkten Wiederaufstieg viel vorgenommen und wollen vor heimischem Publikum beweisen, dass mit ihnen auch im deutschen Oberhaus zu rechnen ist. Mit der stimmungsvollen SWH.arena im Rücken dürfte die Mannschaft besonders motiviert in die Partie gehen. Für die Sport-Union gilt es deshalb, von Beginn an konzentriert aufzutreten, einfache Fehler zu vermeiden und die eigene Erfahrung auf höchstem Liga-Niveau auszuspielen.
Mit dem Thüringer HC hatte der SV Union Halle-Neustadt am ersten Spieltag in Bad Langensalza keine Aufgabe und hat dem frisch gebackenen Super Cup-Sieger lange die Stirn geboten. Am Ende verlieren die Wildcats das erste Ligaspiel deutlich mit 32:25, doch zwischenzeitlich war es eine enge Partie zwischen den beiden Teams.
Personell haben die Wildcats trotz dem gefeierten Aufstieg einen relativ großen Kaderumbruch hinter sich. Acht Spielerinnen haben den Verein in der Sommerpause verlassen und sind durch neue Spielerinnen ersetzt worden. Im Tor hat sich Halle-Neustadt mit Marijana Ilic und Ela Szott komplett neu aufgestellt, dazu kommen zum Beispiel mit Tena Petika, Gerda Kairyte und Marie Polakova drei internationale Spielerinnen für den Rückraum. Schon im ersten Spiel gegen Thüringen hat sich gezeigt, dass vor allem auch wieder die Achse um Cara Reuthal, Lea Gruber und Neuzugang Lynn Molenaar viel Gefahr in der Offensive ausstrahlt.
„Das ist als Aufsteiger alles andere als eine einfache Aufgabe, sondern eine Hürde – aber eine, die wir mit unseren Ansprüchen überspringen wollen und müssen. Technische Fehler sind immer auch ein Verdienst der Abwehr, die Stress verursacht. Aber wir müssen in Halle unbedingt unsere Fehler ohne Gegnerdruck reduzieren. Dazu haben wir gegen Bensheim im Angriff zu kompliziert gespielt und den Fokus in der Trainingswoche daher vor allem wieder auf die einfachen Aktionen im Angriff gelegt.“, blickt Zeitz auf die Partie in der SWH.arena in Halle an der Saale.

