Perfekter Jahresabschluss: Sport-Union Neckarsulm feiert 35:22-Heimsieg gegen Sachsen Zwickau

Die Sport-Union Neckarsulm beendet das Jahr 2025 mit einem deutlichen Heimsieg und bezwingt den BSV Sachsen Zwickau vor 1.318 Zuschauern mit 35:22 (18:10). Im Vergleich zum Duell in Tübingen vor wenigen Tagen ist das Team von Cheftrainer Thomas Zeitz vor allem defensiv deutlich verbessert, kommt dadurch zu einfachen Toren im Gegenstoß und kann darüberhinaus die Fehler im Angriffsspiel deutlich verringern. Durch den Erfolg beendet Neckarsulm die Hinrunde der Alsco Handball Bundesliga Frauen mit 10:10 Punkten und steht auf dem 6. Tabellenplatz.

Im letzten Spiel des Jahres erwischt die Sport-Union einen Start nach Maß und distanziert die Gäste vom BSV Sachsen Zwickau bereits früh. Mit einer starken Abwehrleistung in Verbindung mit Lena Ivancok im Tor hält Neckarsulm den Gegner fast 20 Minuten lang bei maximal 5 fünf Treffern und verwertet die Ballgewinne mit einer insgesamt hohen Abschlussquote. Über 7:2 setzt sich die Sport-Union in der ersten Hälfte bereits deutlich auf 15:6 ab. Während die Abwehr um Kim Hinkelmann und Annefleur Bruggeman weiter sattelfest ist, belohnen sich die Neckarsulmerinnen im Angriff mit einigen schön heraus gespielten Toren.

Auch nach dem Seitenwechsel bleibt das Team beim Stand von 18:10 in diesem Heimspiel auf einem konstant hohen Level und baut die Führung durch Paulina Uscinowicz und Munia Smits früh auf zehn Tore Unterschied aus. Thomas Zeitz schenkt dabei dem gesamten Kader im Spielverlauf entsprechende Minuten auf dem Feld und sieht dabei keinerlei Leistungsabfall. Mehr als 10 Minuten vor Spielende liegt man bereits mit 15 Toren in Front, am Ende feiert die Sport-Union einem über 60 Minuten ungefährdeten Spiel einen mehr als verdienten Heimsieg sowie einen positiven Jahresabschluss.

„Es ist heute endlich mal so gewesen, dass wir gut angefangen und das dann auch bis zum Ende durchgezogen haben. Heute geht es gar nicht darum, das Haar in der Suppe zu suchen oder zu schauen ob man mit 15,16, oder 17 Toren hätte gewinnen können, sondern darum das Ganze zu genießen. Wir hatten hier vor gar nicht langer Zeit das Spiel gegen Göppingen, bei dem wir nach deutlicher Führung bis zur Schlusssekunde um die Punkte zittern mussten. Das haben wir thematisiert und die Mannschaft das heute super umgesetzt. Vor allem in der Defense aber eben auch in der Umsetzung in der Offensive ist das heute ein gutes Jahresende gewesen. 22 Gegentore sind gerade für unsere Abwehrarbeit ein Wort. Vor allem gegen eine Mannschaft, die zuletzt das 7vs6 sehr gut gespielt hat. Das haben wir teilweise wirklich gut umgesetzt, auch wenn natürlich immer der Gegner dazu gehört. Manchmal muss den Gegner zu diesen Fehlern aber auch zwingen und das haben wir im Zusammenspiel mit der Torhüterin gut gemacht. Dadurch sind wir zu Tempotoren gekommen, haben vorne die Schnittstellen angegriffen und einfach aber klar gespielt. Von daher ist es heute ein Tag, um den gebührenden Jahresabschluss zu feiern, denn es ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung um im neuen Jahr wieder angreifen zu können.“, sagt Thomas Zeitz nach Spielende.

Den Auftakt in die Rückrunde der Alsco HBF bringt die Sport-Union dann im neuen Jahr wieder zur HSG Bensheim/Auerbach. Beide Mannschaften kennen sich durch einige Duelle bestens und kämpfen am 10. Januar (18:00 Uhr, Weststadthalle Bensheim) erneut um Punkte. Zuhause geht es für die Neckarsulmerinnen am 17. Januar (18:00 Uhr, Ballei Neckarsulm) mit dem Heimspiel gegen den SV Union Halle-Neustadt weiter.

 

Alsco Handball Bundesliga Frauen: Sport-Union Neckarsulm – BSV Sachsen Zwickau 35:22 (18:10)

Neckarsulm:
Fossum (3 Paraden), Ivancok (6/1) – Hinkelmann, Gudmestad (4 Tore), Bruggeman (1), Soffel, Kordovska, Holtman (3), van der Linden (2), Ossenkopp (7), Smits (4), Albers, Holste, Döll (7/3), Uscinowicz (7/4)

Zwickau:
Sieg (4 Paraden), Györi (7/1) – Szabo (2 Tore), Gierga (3), Kähr (2), Brøns Petersen (3/2), Walkowiak, Hasselbusch (3), Penzes (1/1), Nakayama (3), Stens (1), Reuter, Steverink (4)

Siebenmeter: SUN 7/10 – ZWI 3/5

Zeitstrafen: SUN 1 – ZWI 3

Schiedsrichter: Moritz Hartmann / Nils Hennekes

Zuschauer: 1.318