Herren 1: Starke Aufholjagd wird belohnt – Neckarsulm sichert sich Punkt in letzter Sekunde
Die Sport-Union hat sich in einem torreichen und intensiven Heimspiel gegen die Handballregion Bottwar SG ein verdientes 38:38-Unentschieden erkämpft. Nach einem deutlichen Rückstand zur Halbzeit zeigte die Mannschaft vor allem im zweiten Durchgang große Moral und belohnte sich mit einem späten Ausgleichstreffer.
Der Beginn der Partie verlief zunächst ausgeglichen, ehe sich die Gäste im weiteren Verlauf der ersten Hälfte leichte Vorteile erspielen konnten. Nach rund 15 Minuten lag Neckarsulm mit 6:8 zurück. Vor allem defensiv gelang es in dieser Phase zu selten, Zugriff auf das Angriffsspiel der Bottwartaler zu bekommen.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit setzte sich die Handballregion Bottwar SG zunehmend ab. Neckarsulm fand offensiv zwar immer wieder Lösungen, musste jedoch zu viele einfache Gegentore hinnehmen. So wuchs der Rückstand bis zur Pause auf 14:20 an, eine klare Hypothek für den zweiten Durchgang.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die Sport-Union jedoch ein völlig anderes Gesicht. Mit mehr Tempo, höherer Aggressivität in der Abwehr und deutlich besserer Chancenverwertung kämpfte sich die Mannschaft Stück für Stück zurück ins Spiel. Tor um Tor verkürzte Neckarsulm den Abstand und ließ sich auch von zwischenzeitlichen Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen.
Selbst als die Gäste in der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich wieder mit mehreren Toren in Führung lagen, blieb die Sport-Union dran. Besonders in der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.
In den letzten Minuten bewies Neckarsulm große Nervenstärke: Vom 33:37-Rückstand kämpfte sich das Team noch einmal heran und erzielte wenige Sekunden vor Spielende den umjubelten Ausgleichstreffer zum 38:38-Endstand.
Torschützen Sport-Union Neckarsulm
Niklas Müller (11), Lucas Lochbihler (6), Felix Hofacker (5), Mert Darancik (4), Robin Pech (4), Simon Schrempf (3), Manuel Feimer (2), Louis Heim (1), Noah Samuel Tews (1), Yannic Zwirner (1), Dennis Geiger, Yannick Guldi, Leon Karle, Maximilian Kerner, Jonas Mack, Daniel Przibilla

