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Herren 1: Enges Spiel kippt in der Schlussphase – Neckarsulm unterliegt dem Meister

Die Sport-Union musste sich in einem lange ausgeglichenen Heimspiel dem Meister von der TSG Wiesloch mit 27:30 geschlagen geben. Vor rund 200 Zuschauern entwickelte sich eine intensive Partie, in der die Entscheidung erst in der Schlussphase fiel.

Der Start in die Begegnung verlief ausgeglichen. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und lieferten sich von Beginn an ein umkämpftes Duell. Nach etwa 15 Minuten lag Neckarsulm knapp mit 5:6 zurück, blieb jedoch weiterhin in Schlagdistanz und zeigte sowohl im Angriff als auch in der Defensive eine stabile Leistung.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gelang es der Sport-Union, den Rückstand aufzuholen. Durch eine konzentrierte Phase und bessere Chancenverwertung stellte Neckarsulm den Ausgleich her, sodass es mit einem 13:13-Unentschieden in die Halbzeitpause ging.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie lange offen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen, das Spiel war weiterhin geprägt von intensiven Zweikämpfen und wechselnden Führungen. Ende der zweiten Halbzeit gelang es der TSG Wiesloch jedoch, sich leicht abzusetzen und erstmals einen kleinen Vorsprung herauszuspielen.

Neckarsulm hielt dagegen und blieb bis in die Schlussphase hinein in Reichweite. In den entscheidenden Minuten fehlte jedoch die letzte Konsequenz, um das Spiel noch einmal zu drehen. Die Gäste nutzten ihre Chancen effizienter und bauten den Vorsprung auf drei Tore aus.

So musste sich die Sport-Union am Ende trotz einer engagierten Leistung mit 27:30 geschlagen geben. Ausschlaggebend war vor allem die Schlussphase in der zweiten Halbzeit, in der Wiesloch seine Möglichkeiten konsequenter nutzte.

Torschützen Sport-Union Neckarsulm

Niklas Müller (9), Felix Hofacker (4), Manuel Feimer (3), Lucas Lochbihler (3), Noah Samuel Tews (3), Robin Pech (2), Mert Darancik (1), Louis Heim (1), Robin Mahl (1), Alexander Bartelmann, Dennis Geiger, Jonas Mack, Daniel Przibilla, Torsten Walk, Yannic Zwirner