gJD1: Großer Kampf bis zur letzten Sekunde
Die Sport-Union Neckarsulm zeigt gegen die Handballregion Bottwar SG eine starke Aufholjagd und verpasst knapp die ersten Punkte.
Mit hohem Tempo auf beiden Seiten startete die Partie gegen die Handballregion Bottwar SG. Zunächst erwischte HABO den besseren Start und nutzte seine Chancen konsequenter. Bereits nach fünf Minuten stand es 2:7 aus Sicht der Sport-Union Neckarsulm. Doch die jungen Neckarsulmer ließen sich davon nicht entmutigen. Mit großem Einsatz kämpften sie sich Schritt für Schritt zurück ins Spiel und fanden zunehmend bessere Lösungen im Angriff.
Eine Umstellung in der Aufstellung brachte zusätzliche Stabilität. Tor um Tor verkürzte die Sport-Union den Rückstand. In der 18. Minute gelang schließlich der Ausgleich, ehe die Neckarsulmer nach einem Fehler des Gegners kurz darauf sogar mit 11:10 in Führung gingen. Was zunächst nach einem schwierigen Spielverlauf ausgesehen hatte, entwickelte sich zu einer Begegnung auf Augenhöhe. Mit viel Einsatz und Zusammenhalt arbeiteten sich die Jungs zurück in die Partie und nahmen den Schwung mit in die weitere Spielphase.
Auch nach der Pause blieb die Mannschaft ihrer Linie treu. Obwohl einige gute Torchancen ungenutzt blieben und der Ball nicht immer den Weg ins Netz fand, ließ sich das Team nicht aus dem Konzept bringen. Das Zusammenspiel wurde deutlich besser, die Abwehr agierte konzentrierter und gemeinsam erarbeitete sich die Sport-Union eine zwischenzeitliche 18:15-Führung.
Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften um jeden Ball kämpften. Die Spannung war bis in die Schlusssekunden spürbar. 30 Sekunden vor dem Ende verhinderte der Pfosten den möglichen nächsten Treffer für Neckarsulm. Nur 13 Sekunden vor Schluss folgte dann der bittere Nackenschlag.
So wurde der große Kampf der Sport-Union am Ende leider nicht belohnt. Dennoch zeigte die Mannschaft eindrucksvoll, was mit Einsatz, Zusammenhalt und der Bereitschaft, sich auch nach einem schwierigen Start zurückzukämpfen, möglich ist. Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen. Kopf hoch, Jungs – weiter geht’s!

